Mona Asuka Ott wurde 1991 in München geboren und fand schon in sehr jungen Jahren Begeisterung für die Musik. Im Alter von vier Jahren durfte sie bereits in der Münchener Residenz "außer Konkurrenz" bei einem Wettbewerb auftreten, mit elf Jahren wurde sie als Duopartnerin von Marcello Viotti zusammen mit dem Münchener Rundfunkorchester zu einer Fernsehproduktion über Ravels "Ma mère l'oye" eingeladen, die dann mehrfach im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Die junge Künstlerin erzielte zahlreiche 1. Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, oft verbunden mit Sonderpreisen und zusätzlichen Auszeichnungen. Hierzu zählen 1. Preise beim Wettbewerb Grotrian Steinweg in Braunschweig, in Cortemillia und Pinnerolo, Italien, beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ sowie 2005 1. Preis und Sonderpreis bei der 4th EPTA International Piano Competition in Osijek, Kroatien. Im Wettstreit gegen wesentlich ältere Mitbewerber war sie 2006 auch jüngste Finalistin bei der 11st international Piano Academy Competition, Hamamatsu, Japan. Ebenfalls in 2006 erzielte sie u.a. den Publikumspreis bei der Bad Kissinger Klavierolympiade. In 2011 erhielt sie den Prix Philippe Chaignat beim Festival Sommets Musicaux de Gstaad
Konzertauftritte führten Mona Asuka Ott, die seit dem neunten Lebensjahr Schülerin von Prof. Karl-Heinz Kämmerling war und ab Herbst 2008 bei Prof. Bernd Glemser in Würzburg studiert, bereits in viele Städte Deutschlands, nach Europa und nach Japan. Zu ihren Solo-Auftritten zählen Konzerte beim Klavierfestival Ruhr, Festival La Roque d'Anthéron, Festspiele Mecklenburg Vorpommern, Kissinger Sommer, Fränkische Musiktage, Braunschweig Classix Festival und in der Nikkei Hall in Tokio. Weitere Auftritte folgten im Münchener Herkulessaal zusammen mit Peter Sadlo, im Wiener Konzerthaus, beim Eröffnungskonzert des „Festivals Next Generation III“ in Dortmund und live im deutschen Fernsehen übertragen bei der Sternstunden-Gala in der Nürnberger Frankenhalle.
Ihr Orchesterdebüt hatte Mona Asuka Ott mit 13 Jahren beim Internationalen Klavierfestival Junger Meister in Lindau, dem schnell weitere Orchesterkonzerte folgten. Hierzu zählen Auftritte mit dem Philharmonischen Staatsorchester Halle unter Hans Rotman, den Hofer Symphonikern unter Golo Berg, dem Württembergischen Kammerorchester unter Ruben Gazarian, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio unter Shizuo Z Kuwahara und in 2009 eine Tournee mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz unter Leitung von Jonathan Schiffman.
Große Begeisterung bei Presse und Publikum fanden 2008 ihr Debüt-Recital beim Klavierfestival Ruhr, welches bereits drei Tage nach Vorverkaufsbeginn komplett ausverkauft war. "Die junge Pianistin glüht vor Spielfreude, [...] zeigt dann aber auch, dass sie bei allem Elan und allem zupackenden Überschwang ein feines Gespür für leise Zwischentöne und ein sensibles Tempobewusstsein hat", urteilte die Westdeutsche Allgemeine Zeitung zu diesem Konzert in Schloß Hohenlimburg. Ein Mitschnitt dieses Konzerts wurde vom Klavierfestival Ruhr als CD herausgebracht und erschien zusammen mit einem Portrait 2009 als Beilage in der Zeitschrift Fono Forum.
Höhepunkte in 2010 waren u.a. eine Orchestertournee mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Leitung von Edo de Waart und eine Japantournee mit der Südwestdeutschen Philharmonie. In 2011/12 schließen sich u.a. Auftritte mit dem Nagoya Philharmonic Orchestra unter Kazuyoshi Akiyama, in der Münchener Philharmonie mit den Münchner Symphonikern und in der Suntory Hall Tokio mit dem New Japan Philharmonic Orchestra an. Ebenso folgen Tourneen mit dem Orchestra Ensemble Kanazawa und mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Ivor Bolton.
Mona Asuka Ott ist Stipendiatin der Evonik/Degussa Stiftung, Düsseldorf und der Deutschen Stiftung Musikleben.